Graue Stunde

Eine dunkle Lesung mit musikalisch-szenischer Begleitung

Kleisthaus Berlin

23. Februar 2017
Beginn 19 Uhr

Bernd Kebelmann, Dunkelleser und Rezitator
Frank Gratkowski, Saxophon

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig mit Wonne gegruselt? Mit Herzklopfen, Zittern und Gänsehaut, die mit einer guten Schauergeschichte einhergehen? Lassen Sie sich am 23. Februar 2017 im Kleisthaus ins Dunkel führen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, lädt ein zu einem literarischen Abend jenseits von Hollywood-Scream-Kino und Geisterbahn – stets einen Satz vor dem Abgrund.

Gebärdendolmetscher werden den Abend begleiten.

Bernd Kebelmann (*1947) ist eigentlich Diplom-Chemiker. Ende 1980er-Jahre musste er wegen seiner fortschreitenden Erblindung auf seinem Karriereweg jedoch die Spur wechseln. Seither ist Kebelmann erfolgreich als Autor, Sprecher, Dunkelleser und Performancekünstler unterwegs. Seine Lesungen und Auftritte mit bekannten Musikern wie Sonny Thet und Frank Gratkowski sind eine Nummer für sich. Zuletzt war er mit dem Projekt „Lyrikbrücken“ im Kleisthaus zu sehen und zu hören.

Frank Gratkowski (*1963) ist ein erfolgreicher deutscher Jazz-Klarinettist, Saxophonist und Komponist. Der gebürtige Hamburger ist neben seinem Engagement in verschiedensten internationalen Klein- und Großformationen (Musikfabrik NRW, Apartment House, Tony Oxley Celebration Orchestra, Italian Instabile Orchestra etc.) in mehreren Bandformationen aktiv und lehrt an Musikhochschulen in Köln und Arnheim. Außerdem gibt Gratkowski regelmäßig Musik-Workshops in Deutschland, Italien, Holland, England, Kanada, Korea und den USA, wo er auch als Solokünstler auf nahezu jedem großen Jazz-Festival und zahlreichen internationalen Jazz-/Neue-Musik-Festivals zu hören ist.

Kleisthaus Berlin

Mauerstraße 53, 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Kerstin Finkelstein liest am 24.1.17 aus „Die letzte Patientin”

Am 24.1.2017 liest Kerstin Finkelstein aus ihrem Roman „Die letzte Patientin” im MoosGarten Kulturcafé, Lorenzstr. 63, 12209 Berlin

Eine Parabel auf die Schwierigkeit seelischer Heilung; ein subtiler, fein gesponnener Zweikampf. Und ein Vabanquespiel am Rande des Abgrunds.

Beginn 19 Uhr

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Rote Weihnacht Krimilesung am 18.12.2016

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Am 4. Adventssonntag um 16 Uhr ROTE WEIHNACHT mit Panoramablick über Berlin.
Eine Lesung der Autorinnen
Heidi Ramlow und Regine Röder-Ensikat.
Panoramabar ab 15 Uhr geöffnet für einen gemütlichen Adventskaffee.
Strausberger Platz 1, rechter Fahrstuhl in die 13. Etage in 10243 Berlin-Mitte.
Eintritt: AK 12 €, VVK 10 € bei info@tanzmitte.de oder Tel. 030 – 5251522

Am Nikolaustag in Beeskow

Abschlusslesung des Burgschreibers Klaus Berndl

Der Nikolaustag bringt traditionell: Die Abschlusslesung des Burgschreibers. Was er wohl mitbringt? Das Fazit eines “halben Jahres Weihnachten” – denn dies, prophezeite Klaus Berndl im Juni 2016, würde ihm das Beeskower Stipendium sein.

Dienstag, 06. Dezember 2016, 19.00 Uhr
Burg Beeskow, Atelier
Eintritt: 5,00 € / Schüler frei

Kein Trost. Nirgends.

Ingrid
Zum Tod von Ingrid Maria Sauer
11.7.1969 – 9.10.2016
“Ich glaube, gegen Ende des Lebens verdichtet sich die Zeit und krümmt sich in eine andere Dimension. Dort sind Sekunden Stunden und Tage stehen für Jahre. Von jeder Mikrobewegung (…) will ich weiter berichten. Wenn ich mir den Tod genau anschaue, wird das Leben gewinnen. ” (Ingrid-Maria Sauer)
Ingrid Maria Sauer war viele Jahre Mitglied, erst in der Prosawerkstatt der NGL und dann in der GNL. Sie war eine unserer ganz großen, vielseitig begabten Autorinnen, nicht nur literarisch, sondern auch schauspielerisch und künstlerisch. Auf den von  uns veranstalteten Lesungen waren ihre literarischen Beiträge Höhepunkte. Als Ingrid Mitte/Ende der 2000er ihre beiden Kinder bekam, haben wir sie zunehmend vermisst: aus Zeitgründen. In den letzten Jahren vermissten wir Ingrid, weil sie schwer erkrankt war. Am 19. März 2015 schrieb Ingrid auf fb: “Es gibt gar keine Alternative zum Leben!” Ingrid starb am 9. Oktober 2016. Vor der Zeit: Kein Trost. Nirgends. Ingrid hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke, mit der wir leben lernen müssen.
Ingrid Leipziger Buchmesse

Einige ihrer Texte, die ihre Stimme für uns in Erinnerung halten, sind in ihrem Blog nachzulesen: http://www.imsauer.de/

 
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