Am Nikolaustag in Beeskow

Abschlusslesung des Burgschreibers Klaus Berndl

Der Nikolaustag bringt traditionell: Die Abschlusslesung des Burgschreibers. Was er wohl mitbringt? Das Fazit eines “halben Jahres Weihnachten” – denn dies, prophezeite Klaus Berndl im Juni 2016, würde ihm das Beeskower Stipendium sein.

Dienstag, 06. Dezember 2016, 19.00 Uhr
Burg Beeskow, Atelier
Eintritt: 5,00 € / Schüler frei

Kein Trost. Nirgends.

Ingrid
Zum Tod von Ingrid Maria Sauer
11.7.1969 – 9.10.2016
“Ich glaube, gegen Ende des Lebens verdichtet sich die Zeit und krümmt sich in eine andere Dimension. Dort sind Sekunden Stunden und Tage stehen für Jahre. Von jeder Mikrobewegung (…) will ich weiter berichten. Wenn ich mir den Tod genau anschaue, wird das Leben gewinnen. ” (Ingrid-Maria Sauer)
Ingrid Maria Sauer war viele Jahre Mitglied, erst in der Prosawerkstatt der NGL und dann in der GNL. Sie war eine unserer ganz großen, vielseitig begabten Autorinnen, nicht nur literarisch, sondern auch schauspielerisch und künstlerisch. Auf den von  uns veranstalteten Lesungen waren ihre literarischen Beiträge Höhepunkte. Als Ingrid Mitte/Ende der 2000er ihre beiden Kinder bekam, haben wir sie zunehmend vermisst: aus Zeitgründen. In den letzten Jahren vermissten wir Ingrid, weil sie schwer erkrankt war. Am 19. März 2015 schrieb Ingrid auf fb: “Es gibt gar keine Alternative zum Leben!” Ingrid starb am 9. Oktober 2016. Vor der Zeit: Kein Trost. Nirgends. Ingrid hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke, mit der wir leben lernen müssen.
Ingrid Leipziger Buchmesse

Einige ihrer Texte, die ihre Stimme für uns in Erinnerung halten, sind in ihrem Blog nachzulesen: http://www.imsauer.de/

Mit dem Burgschreiber in die Spätantike

Beeskow (MOZ) Am Freitag liest der amtierende Burgschreiber Klaus Berndl erneut auf der Burg Beeskow aus seinem Roman “Sebastian 303″. Dabei nimmt er die Besucher mit auf einen Ausflug in die Spätantike. Diesmal aus anderer Perspektive: Soll man Christen verfolgen? Warum soll man Christen verfolgen? Wie kam es dazu? Was hatte die Regierung seinerzeit eigentlich gegen die Christen?

Der aktuelle Burgschreiber hat sich gut eingelebt und ist viel in der Region unterwegs. Im Oktober hatte er bereits in einer Lesung auf der Burg Einblicke in sein Werk “Sebastian 303″ gegeben. Am 6. Dezember endet seine Amtszeit.

Die Lesung im Atelier der Burg Beeskow beginnt am Freitag um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Schüler ist er wie immer frei.

Eine Zeitreise: Spätantike in der Burg Beeskow

Am Freitag, den 14.10.2016 liest der amtierende Burgschreiber Klaus Berndl auf der Burg Beeskow aus seinem Roman „Sebastian 303“.

Der aktuelle Burgschreiber hat sich gut in Beeskow eingelebt und ist viel in der Region unterwegs. In der Märkischen Oderzeitung veröffentlichte er bereits mehrere Kolumnen zu unterschiedlichen Themen rund um die Stadt. In seiner Lesung auf der Burg gibt der Autor Einblicke in sein Werk „Sebastian 303“.

Halbnackt und mit Pfeilen gespickt: So kennt man den Hl. Sebastian. Doch an den Pfeilen ist er gar nicht gestorben. Wieder gesund gepflegt, ging er zum Kaiser und erklärte ihm, dass es nicht in Ordnung ist, eine Minderheit zu verfolgen. Woraufhin er zu Tode geprügelt wurde. Was muss man für ein Mensch sein, um sich so gegen eine Verfolgung zu stemmen? Wie gewinnt man die Stärke dafür, was muss da gedanklich dahinter stehen? Das sind die Leitfragen des Romans, den Klaus Berndl in Beeskow gerade abschließt und aus dem er an diesem Abend erstmals vorträgt.

Die Lesung im Atelier der Burg Beeskow beginnt am 07. Oktober 2016 um 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5,00 €, für Schüler frei.

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