Außenseiter

Wir freuen uns, dass die neue Ausgabe des Konkursbuches, die von Sigrun Casper herausgegeben wurde, jetzt erschienen ist:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlreiche unserer Mitglieder sind darin mit Beiträgen vertreten.

Geschichten, Essays, Gedichte und Bilder erzählen von Sonderlingen, Originalen, Paradiesvögeln, Obdachlosen, Beschädigten, ausgegrenzten Schülern u.v.a. Außenseiter zu sein bedeutet, Stigmatisierung in Form von Ablehnung, Feindseligkeit, Mobbing und anderen ausgrenzenden, strafenden Tätlichkeiten durch Mitmenschen zu erleben. Tatorte sind die Schule, die Hochschule, das Dorf, der Kiez, die Arbeitsstelle, die Straße, die Familie, die Räume der Politik. Wie definiert sich, was als das Gängige angesehen wird, wie und worin zeigt sich die so genannte Normalität? Ein Thema, das mitten in jeder Gesellschaft seinen Platz hat: Außenseiter.

Konkursbuchverlag Claudia Gehrke

ars incognita

Bilder und Gedanken zur Kunst – das liefert Sigrun Casper in ihrem neuen, gleichnamigen Buch. Gedankensplitter, Aphorismen, Glossen und Essays.

Das Buch wird umstellt von Kunstwerken, die in Galerien nie zu sehen sein werden. Was das sein mag? Tja, wer es wissen will, der wird ihre Premiere besuchen – am 20. März 2013 im Salonlabor Bauchhund.

Hier ist die Einladung: Sigrun Casper: DaunenArena Ankündigung

Und weitere Informationen über Sigrun Casper stellt ihr Verlag zur Verfügung, der Konkursbuchverlag Claudia Gehrke.

Ganz abgesehen von ihrer Homepage hier, auf diesen Seiten, natürlich.

Der Idealist ist da!

Der erste Band von Heinrich von der Haars Romantrilogie, “Mein Himmel brennt”, ist ja bereits vor einigen Jahren im Zürcher Kameru-Verlag erschienen. Das Buch wurde prämiert.

Inzwischen ist alles anders: Heinrich ist zum Berliner Kulturmaschinen-Verlag gewechselt, und der hat nicht nur den ersten Band neu produziert, sondern nun auch den zweiten Band, “Der Idealist”, herausgebracht!

 

Die Premiere findet binnen kurzem statt. Beeindruckt, wie wir vom ersten Band sind, sind wir nun gespannt … auf …:

 

Und das gibt´s mit Musicke!

Liebe Literaturinteressierte,

der Verlag CORVINUS PRESSE weist auf folgende Veranstaltung hin:

Werkstattlesung, Freitag, den 1.02.2013, 19 Uhr

CATHERINE TAHMIN liest aus: “ERTRINKENDES SCHWIMMBAD”

(Zeichnungen von Giuliermo Deisler).

Die kalifornische Autorin liest die amerikanischen Originale, und Mitch Cohen und Wolfgang Fehse lesen ihre deutschen Übertragungen.
Die Zeichnungen stammen aus Skizzenbüchern und werden hier mit freundlicher Genehmigung von Valeria Deisler zum ersten Mal veröffentlicht.
Büchertisch, Wein, Wasser. … Eintritt frei,
Rotwein willkommen.

ISBN:  978-3-94220-18-1
www.corvinus-presse.de

EInlass ab 18 Uhr 30. Ort: Wiener Str. 17, Berlin-Kreuzberg

Da es nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt, bittet der Verlag um eine verbindliche Anmeldung unter corvinus@snafu.de
oder 030 / 64488571 (AB). Bitte keine Anmeldungen bei Mitch, Valeria oder Wolfgang. Danke.

Hendrik Liersch, der Verleger, lässt freundlich grüßen, dem schließe ich mich an,

Wolfgang Fehse

Grotesken, Satiren, Limericks …

Manchmal ist es echt schwer, eine Überschrift zu finden. Manchmal ist es unmöglich, einen Autor bzw. ein Werk in eine Schublade einzuordnen. Wolfgang Fehse ist so einer. Und der war in den letzten Monaten dermaßen aktiv … dass es kaum zu fassen ist. Da sind also folgende Werke entstanden:

AFFENSCHAUKEL

ist ein großformatiges, bibliophiles Buch mit Limericks und Grafiken des Malerpoeten Märchen, erschienen 2012 in der “Atelier-Handpresse”, Berlin.
Das Vorwort:

“Unter der fadenscheinigen Decke der Zivilisation lauern tragikomische Träume auf ihren Ausbruch: Klitzkleine Springteufelchen, genannt Limericks. Das Staunen über das ganz Andere bricht aus in wüstes Gelächter. Der sprachbegabte Narr ist nicht unefährlich: Er knuddelt und knetet den netten Konsens solange ins Reimschema, bis dem kompletten Nonsens der Thron winkt: Hand in Hand mit einem absurden Märchen.”

Beispiel:

Ein Dichtergenie aus Lettland,
das morgens schwer aus dem Bett fand,
kratzte das Kinn,
suchte den Sinn
und stürzte über den Bettrand.

WOHIN HEUTE ABEND?
INS AFFENTHEATER!

ist eine Sammlung grotesker und satirischer Kurzgeschichten, mit Grafiken von Ilja Kitup und Wolfgang Fehse, erschienen 2012 im Verlag PROPELLER, Berlin.
Das Vorwort:

“Der französische Philosoph Paul Virilio hat unsere Zeit im “RASENDEN STILLSTAND” gesehen.
Die Protagonisten der hier versammelten phantastisch-realistischen Erzählungen rasen – als treue Früchte der Wirklichkeit – in diesem Stillstand mit: Ein lächerliches Trauerspiel zwischen Doofheit und Komik, Katastrophenträchtigkeit und standhaftem Bestehen auf längst erkannten Fehlern.”

Auf der letzten

Prosawerkstatt des Jahres lasen Erika Balke, Philipp Sonntag, Wolfgang Fehse und S. U. Bart, und anstatt konstruktiver Kritik gab es reichlich konstruktive Kekse, Ingwer-Tee, Glühwein, Bier und Griebenschmalzstullen. Wir wünschen allen ein entspanntes Jahresende und ein gutes Neues.

Erika Balke liest

Oh du Fröhliche …

Für Viele ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Für Einige die tödlichste.

Das beweisen uns wieder einmal Heidi Ramlow – und ihre mörderischen Schwestern. Also auf zur Lesung am 5. Dezember um 19 Uhr in der “Spukvilla” – AWO Regionalbüro Tempelhof. Alles weitere in der folgenden Einladung.

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Rückblick auf das Fortgeschrittenen-Lesetraining bei Juliane Stüfen

An vier Novembersamstagen feilten sechs Autorinnen und Autoren der GNL an Stimme und Ausdruck, um Texte publikumswirksamer vorzutragen.

Wir haben Eigenes aktualisiert, Charakteren in Dialogen eine Stimme gegeben, uns an Klassikern und Gegenwartsliteratur ausprobiert und schließlich alle Vorgaben mit Unsinnssätzen aus dem Kopf gefegt.
Die Dynamik, die sich so in den Texten entfaltete, war auch sehr inspirierend für das Schreiben selbst.

Den nächsten Lesungen sehen wir gespannt entgegen.
Dank an Juliane Stüfen und die GNL, die sich zur Hälfte an den Kosten beteiligt hat.

Werner-Bräunig-Preis 2012

Mit dem ersten Werner-Bräunig-Preis, ausgelobt von der Textmanufaktur Leipzig und dem Aufbau-Verlag Berlin, wurde Johannes Lindhorst ausgezeichnet – seines Zeichens Mitglied dieser Gesellschaft. Das hatten wir seinerzeit schon gefeiert. Aber wer rechnet schon damit, so etwas noch einmal feiern zu können? Tatsächlich ist das der Fall.

Mit einigen Abweichungen, natürlich. Der 3. Werner-Bräunig-Preis wurde nämlich in besonderer Form vergeben: Sein Preisgeld wurde auf die fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist verteilt. Und damit auch auf Gitta Mikati – ihres Zeichens Mitglied dieser Gesellschaft. Damit aber noch nicht genug. Gitta gelang es darüber hinaus, auch das Publikum von ihrem Roman zu überzeugen, und so erhielt sie für ihren Kriminalroman ASYL auch noch den Publikumspreis.

Herzlichen Glückwunsch!

 
Impressum © Gesellschaft für neue Literatur e. V. Berlin (GNL)