Mit dem Burgschreiber in die Spätantike

Beeskow (MOZ) Am Freitag liest der amtierende Burgschreiber Klaus Berndl erneut auf der Burg Beeskow aus seinem Roman “Sebastian 303″. Dabei nimmt er die Besucher mit auf einen Ausflug in die Spätantike. Diesmal aus anderer Perspektive: Soll man Christen verfolgen? Warum soll man Christen verfolgen? Wie kam es dazu? Was hatte die Regierung seinerzeit eigentlich gegen die Christen?

Der aktuelle Burgschreiber hat sich gut eingelebt und ist viel in der Region unterwegs. Im Oktober hatte er bereits in einer Lesung auf der Burg Einblicke in sein Werk “Sebastian 303″ gegeben. Am 6. Dezember endet seine Amtszeit.

Die Lesung im Atelier der Burg Beeskow beginnt am Freitag um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Schüler ist er wie immer frei.

Eine Zeitreise: Spätantike in der Burg Beeskow

Am Freitag, den 14.10.2016 liest der amtierende Burgschreiber Klaus Berndl auf der Burg Beeskow aus seinem Roman „Sebastian 303“.

Der aktuelle Burgschreiber hat sich gut in Beeskow eingelebt und ist viel in der Region unterwegs. In der Märkischen Oderzeitung veröffentlichte er bereits mehrere Kolumnen zu unterschiedlichen Themen rund um die Stadt. In seiner Lesung auf der Burg gibt der Autor Einblicke in sein Werk „Sebastian 303“.

Halbnackt und mit Pfeilen gespickt: So kennt man den Hl. Sebastian. Doch an den Pfeilen ist er gar nicht gestorben. Wieder gesund gepflegt, ging er zum Kaiser und erklärte ihm, dass es nicht in Ordnung ist, eine Minderheit zu verfolgen. Woraufhin er zu Tode geprügelt wurde. Was muss man für ein Mensch sein, um sich so gegen eine Verfolgung zu stemmen? Wie gewinnt man die Stärke dafür, was muss da gedanklich dahinter stehen? Das sind die Leitfragen des Romans, den Klaus Berndl in Beeskow gerade abschließt und aus dem er an diesem Abend erstmals vorträgt.

Die Lesung im Atelier der Burg Beeskow beginnt am 07. Oktober 2016 um 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5,00 €, für Schüler frei.

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Buchpremiere Berlin-Beirut von Gitta Mikati am 22.9.2016

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Berlin-Beirut Eine Lüge zu viel von Gitta Mikati am 22.09.2016 um 19.30 Uhr im Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719.

Berlin Mahmoud kommt als Flüchtling in Schönefeld an. Er wird von Maria erwartet – am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße. Gitta Mikati erzählt in ihrem Roman »Berlin – Beirut« von der illegalen Einreise libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge in das geteilte Deutschland. Für das Einschleusen müssen die Flüchtenden einen hohen Preis zahlen, der sie in die Welt der Kriminalität zwingt. Anhand des Schicksals des jungen Paares Maria und Mahmoud arbeitet Mikati ein unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte auf, das aktueller ist denn je.

 

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Albrecht Piper.

Veranstalter: Divan Verlag

Eintritt: frei

Lesung für Demokratie und gegen Populismus in Wulkow

Am Mittwoch, 7.9., 19 Uhr, lädt die Berliner Gesellschaft für Neue Literatur zu einer Lesung in den Wulkower Ökospeicher ein. Fünf Autorinnen und ein Autor wollen dabei im Rahmen einer weltweiten Lesung ihre Stimmen gegen politischen Populisums erheben. „Aufwiegler verbreiten ihre Parolen, machen Minderheiten zu Sündenböcken und pochen auf nationale Überlegenheit. Die Sprache wird zum Werkzeug von Demagogen. Doch Demokratie lebt von der Diskussion“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Jana Groß und Nora Lachmann lesen Texte von Arundhati Roy und George Orwell. Barbara Ahrens liest „Papa kommt bald“: Das Schicksal ihrer aus Bosnien geflüchteten Schülerin erinnert eine deutsche Lehrerin an die eigene Familiengeschichte. Erika Balke beschreibt in ihrer satirischen Kurzgeschichte „Die Kunst des Feierns” eine zersplitterte Festgesellschaft. Wolfgang Fehse entwickelt in „Für eine Weinbergschnecke“ aus einem scheinbar harmlosen Kindheitserlebnis eine Biografie, die mit dem entlarvenden Satz endet: Ich bin unschuldig. Gitta Mikati liest Szenen aus ihrem aktuellen Projekt „Sir! Yes Sir!”, das sich mit der Frage beschäftigt: Kann man sich vor Gewalt und Terror schützen, ohne die persönliche Freiheit aufzugeben?
Die Lesung ist Teil einer Schreibwoche, die zu dieser Zeit von der Gesellschaft für Neue Literatur in Wulkow veranstaltet wird.
Der Eintritt ist frei.

Ökospeicher Wulkow

Worldwide Reading

 
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